Katharina Gericke, Dramatikerin und Autorin

Katharina Gericke, Autorin und Dramatikerin Katharina Gericke wird 1966 in Kyritz geboren. Nach dem Abitur nimmt sie 1984 ein Volontariat am Potsdamer Hans-Otto-Theater auf. Ab 1990 studiert sie Judaistik,  Germanistik und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1995 absolviert sie den Studiengang Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin und arbeitet seitdem als freie Dramatikerin an zahlreichen Theatern, wie zum Beispiel an der Schaubühne Berlin, dem Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Stuttgart, Theater Heidelberg, Tübingen und anderen. Neben der kontinuierlichen Arbeit in der Freien Szene Berlins wirkt sie einige Jahre als Hausautorin für die Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Für ihre Dramen und Prosaarbeiten wurde Katharina Gericke mit Preisen und Stipendien geehrt. Sie war Teilnehmerin bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt und bei den Wochen der deutschsprachigen Dramatik an den Goethe-Instituten in London und Moskau. Unter anderem arbeitete sie auch als Dozentin für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Katharina Gericke hat eine Tochter und lebt in Berlin.


Foto Cover Gericke "Eine Leiche namens Ala Basta" Frisch aus der Druckerei:  Mein erster Kriminalroman „Eine Leiche namens Ala Basta

Ich freue mich sehr und bald kommen hier mehr Infos!

Pressestimmen:

„Eine Theaterautorin wagt den Schritt ins Prosaische“
„Die Dramatikerin Katharina Gericke ist eine der sechs deutschen Kandidatinnen beim Bachmannpreis 2014“
„Dass Katharina Gericke eine in einem historischen Kontext spielende Erzählung lesen wird, liegt nahe. Mit Spannung hingegen darf erwartet werden, ob ihre auf der Bühne erprobte Sprache den Weg zur Erzählung findet.“

Von Katharina TummesBeitrag aus der Redaktion Gegenwartskulturen der Universität Duisburg-Essen


„Gerickes Text „Down Down Down”, ein Opern- und Künstlertext, der von Burkhard Spinnen eingeladen wurde, gilt als erster Favorit. Ein „kleines Zauberstück“, das sehr schön gelungen sei. „Die Figuren kommen mir vor wie Seifenblasen“, in die die Autorin jeden Moment „hineinstechen“ kann, und das zugunsten eines „Lobliedes auf die Liebe“. Sie stellte die Frage, ob es sich nicht um eine „spätmoderne Ballade“ handeln könnte: „raffiniert gemacht, ein neuartiges Experiment“
„Ein postmodernes Trashspiel!“

Aus der Bachmannpreis-Jurydiskussion 2014


„In einer Zeit, in der im Land Baden-Württemberg 192.000 Petenten ernsthaft fordern, dass der Diskurs über sexuelle Vielfalt keinen Niederschlag in Bildungsplänen finden soll, bekommt Gerickes historisierender und darin nicht immer überzeugender Ansatz eine beklemmende Aktualität…“

„Im Spinnennetz der Utopie“ von Elisabeth Maier auf nachtkritik.de